ERIZ ERLEBEN IM SOMMER

Verbringen Sie wundervolle Momente im Eriz. Wünschen Sie ein paar Vorschläge für Ihr Erlebnis-Programm?

Innereriz – Wimmisalp – Kemmeriboden Bad
Höhenwanderung über die Weiden am Nordfuss des Hohgant. Teilstück der nationalen Alpenrandroute. Wanderzeit: 4 Std.

Kemmeriboden Bad via Hohgant ins Innereriz
Anspruchsvolle Gipfeltour über die nördliche Bastion des Berner Oberlandes.

Wanderzeit: 8 Std. 30 Min.

Von Sigriswil über das Sigriswiler Rothorn ins Eriz
Bergwanderung von Sigriswil am Thunersee über den Sigriswilergrat ins Tal der Zulg nach Eriz/Linden.

Wanderzeit: 6 Std. 35 Min.

Von Steffisburg über Teuffenthal ins Eriz
Abwechslungsreiche Wanderung längs des Zulgtales durch ein stilles, lohnendes Wandergebiet. Stark verteert. 

Wanderzeit: 4 Std. 15 Min.

Von Schangnau über das Rotmoos ins Innereriz
Aus dem oberen Emmental ins Eriztal. Bis kurz vor Rotmoos Hartbelag.

Wanderzeit: 2 Std.

Von Merligen über die Sichle ins Innereriz
Passwanderung vom Thunersee durchs Justistal über die Sichle ins Tal der Zulg nach Innereriz. Bergweg ab Hinterstberg. 

Wanderzeit: hin 5 Std. 30 Min. / zurück 5 Std.

Von Sigriswil über die Zettenalp ins Innereriz
Sommerwanderung über die Alpen zwischen Sigriswilergrat und Zulg. Teilstück der Alpenrandroute. Berweg ab Schwanden/Sagi.

Wanderzeit: 4 Std. 20 Min.

Zulgwanderweg vom Eriz ins Innereriz
Leichte Wanderung entlang der wilden Zulg mit prächtigen Baumgruppen, Ruhebänken und Brätlistellen. Auch mit Kinderwagen geeignet.

Wanderzeit: 1 Std. 15 Min.

Rundwanderung Innereriz via Grünenberg
Bergwanderung an der Nordflanke des Hohgant.

Wanderzeit: 4 Std.

Von Habkern über den Grünenbergpass ins Innereriz
Passwanderung von Habkern über den landschaftlich reizvollen Grünenbergpass nach Innereriz. Bergweg.

Wanderzeit: 3 Std. 15 Min.

Von Schangnau über die Honegg nach Schwarzenegg
Landschaftlich wunderschöne Längsüberschreitung der waldreichen Honegg.

Wanderzeit: 4 Std. 30 Min.

Von Aussereriz über Horrenbach nach Schwanden
Abwechslungsreiche Wanderung über die Zulgschlucht nach Horrenbach über Weiden und durch Wald nach Schwanden/Sigriswil.

Wanderzeit: 3 Std. 15 Min.

Von Eriz über die Hornegg auf den Sigriswilergrat/Burst
Schöne Wanderung durch Wald und Weide abseits vom Lärmenden Verkehr, im letzten Teil sehr steil. Bergweg ab Ober Hörnli. 

Wanderzeit: hin 3 Std. 30 Min. / zurück 2 Std. 45 Min.

Von Innereriz über das Gemmenalphorn auf’s Niederhorn
Bergwanderung vom Innereriz über den Grünenbergpass druchs Naturreservat Hohgant – Seefeld zum Gemmenalphorn und weiter zum Niederhorn.

Wanderzeit: hin 7 Std. / zurück 6 Std. 30 Min.

GRILLSTELLEN

Unsere liebevoll gepflegten und familienfreundlichen Grillstellen laden zu einem gemütlichen Picknick ein. Die Brätlistellen sind ausgerüstet mit Brennholz, Feuerstelle, Grillbesteck etc.

Grillstelle Moosboden

Richtung Innereriz bis zum Parkplatz vor der ARA. Weiter zu Fuss Richtung Zulg und ca. 250 m auf dem Wanderweg flussabwärts.

Grillstelle Geissegg

Unsere neueste Grillstelle ist sehr einfach zu erreichen. Direkt beim Skilift-Parkplatz Innereriz.

Grillstelle Koppisbrügg

ca. 1.5 km ab Bushaltestelle Losenegg, am Wanderweg Aussereriz – Horrenbach.

Grillstelle Schachen

Ab Eriz Linden rechts Richtung Rütteggli, vor dem Zulgübergang bei der Sägerei rechts bis zum Parkplatz beim  Kleinkaliber Schützenhaus. Weiter ca. 250 m zu Fuss talauswärts.

Grillstelle Unterschwandegg

Ab Innereriz Säge Richtung Rotmoos ⁻ Schangnau. Oberhalb der Ferienheime links am Waldrand.

TENNIS

Der Tennisplatz im Innereriz vis à vis des Restaurant Säge, steht allen Ballfreudigen zur Verfügung.

Für weitere Informationen und Platzreservationen besuchen Sie die Tennis Club Website: https://www.tc-eriz.ch

MOORWANDERUNG

Bild: Andreas Wenger, unsere kompetenter Moorexperte.

Preise

Einzelpersonen (mind. 3 Personen): CHF  40.-

Schulklassen: CHF 150.-

Gruppen unter 20 Personen: CHF 150.-

Gruppen ab 20 Personen: CHF  200.-

Moor Rotmoos

Seit 1996 ist das Rotmoos im Inventar von «Schutz der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung»

Grund genug für einen Ausflug. Unsere Moorführungen weihen Sie in all die Geheimnisse ein, die über unserem Moos schweben.

Das Moor wird nicht nur mit Füssen, sondern auch mit der Nase, den Augen und Ohren erwandert. Der Rundgang mit den Themen Flachmoor, Hochmoor, Flora und Fauna, Erdgeschichte, Landwirtschaft, Sagen und Geschichten, dauert ca. 2 – 3 Stunden.

Wanderungen in den Monaten Juli und August finden mit Vorteil am Morgen statt. Kinder unter 16 Jahren können in Begleitung der Eltern gratis teilnehmen.

Da wir uns in hügeligem Gelände befinden gibt es ca.192 Höhenmeter zu bezwingen. 
Trittsicherheit auf den moorigen Passagen sind von Vorteil.

Sie interessieren sich für eine Moorwanderung?
Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Sie.

MTB UND FAHRRADTOUREN

Zahlreiche Bike und Velotouren führen durchs Eriz. Seit 2010 sind wir an die Herzroute angeschlossen. Diese führt in vielen Etappen von Zug nach Lausanne.

Beliebt sind unter den Mountainbikern*innen, die Strecken über den Grünenbergpass oder via alte Gemmi nach Schangnau.

HERZROUTE

Herzroute-Logo

Die Herzroute-Königsetappe

Die Herzroute Königsetappe führt auch durch das schöne Zulgtal. 
Bei Ihrem Weg vom Eriz durch den Horrenbach-Buchen erleben Sie eine wunderbare Landschaft mit vielen schönen Aussichtspunkten und Orten zu Verweilen. Ist der Akku Ihres Fahrrades fast leer, oder brauchen Sie eine Erfrischung?

Im Eriz bietet das Geschäft «Treffpunkt-Lebensmittel» nicht nur ein Ort zum Akku aufladen sondern lädt mit gemütlichen kleinen Tischen mit Stühlen zum Pausieren ein und bei Eichers können Sie ein Kaltgetränk, Kaffee oder etwas Leckeres konsumieren.

www.treffpunkt-detaillisten.ch/laeden/treffpunkt-lebensmittel/

Fahren Sie weiter in den Horrenbach-Buchen können Sie beim alten Schulhaus sowohl den Akku laden als auch auf gemütlichen Liegestühlen und Self Service Kühlschrank etwas zu sich nehmen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine wunderbare, sichere Fahrradtour am Rande des Berner Oberlandes.

Ihr www.eriztal-tourismus.ch

Link zur Herzroute: www.herzroute

Höhlenforschung im Eriz

Die Sieben Hengste faszinieren die vorbeiziehende Wanderschaft mit ihrem starken Charakter: hohe Felswand, trockenes Karrenfeld und lebensreiches Seefeld. Diese Faszination setzt auch im Bereich unter den Füssen fort. Wandernde sind von den zahlreichen Spalten im felsigen Boden beeindruckt, während die Höhlenforschenden von den unzähligen labyrinthischen Höhlen angezogen werden.

Auf den Sieben Hengsten sind einige der Höhlen seit vielen Generationen bekannt, unter anderem die Seefeldhöhle und das Martismurerloch. Sie wurden nicht nur begangen, sondern teilweise auch dokumentiert. Der älteste bekannte Plan der Seefeldhöhle stammt aus dem Jahr 1877, genau gleich wie der Plan des Mundenlochs am Fusse des Hohgant. Ab den 60er-Jahren intensivierte sich die unterirdische Forschung. Gruppen aus verschiedenen Regionen der Schweiz werden auf das Karrenfeld aufmerksam und sind von der grossen Anzahl an Eingängen begeistert. Viele Höhlen wurden in dieser Zeit entdeckt und Gruppen aus England schlossen sich an, so wie später Höhlenforschende aus Belgien dazukamen. Die Höhlenforschung verändert sich über die Jahrzehnte hinweg. Einerseits koordinierten sich die verschiedenen Gruppen, so dass einen Austausch an Dokumentation stattfand, anderseits optimierte sich die Ausrüstung mit Seil, Steigklemmen, LED-Lampen usw. Auch das Kartografie-Material wurde immer besser, unter anderem kam die Vermessung mit Lasergeräten hinzu.

Stück für Stück wurden neue Gänge vermessen und gezeichnet. Manche Höhlen erweisen sich bei der Erforschung schon nach wenigen Metern unpassierbar, andere Höhlen sind deutlich länger oder es besteht sogar ein grosses System von verbundenen Eingängen. Aktuell ist das Hauptsystem 171 km lang mit 1340 m Höhenunterschied, es besitzt mit 50 Eingänge und zieht sich über ein Gebiet vom Innerbergli via den Sieben Hengsten bis zur Chromatte oberhalb Habkern. Das ist das zweitlängste Höhlensystem der Schweiz und war deshalb lange weltweit berühmt. Zusätzlich zum Hauptsystem existieren viele einzelne Höhlen auf den Sieben Hengsten, dazu gehören mehr als 600 Eingänge. Die Forschung geht heute weiter, wobei die Resultate weniger markant sind – die Übersichtskarte zeigt die bereits weit fortgeschrittene Erforschung des Gebiets.

Die meisten Wanderenden haben viel Respekt vor den Höhlen – das ist berechtigt und vermeidet folgenreiche Unfälle. Die Gefahren in den Höhlen sind sehr unterschiedlich: wetterabhängige unterirdische Wasserfälle, tiefe Schächte, rutschige steile Lehmrampen, Steinschlag und mehr. Jede Höhle ist unterschiedlich, so sind genaue Kenntnisse der jeweiligen Gegebenheiten absolut nötig für eine möglichst sichere Befahrung. Manche Höhlen sind eher harmlos, so wie die Seefeldhöhle. Übrigens kann man sich dort nicht allzu lang verlieren, somit sind Schnüre und andere Wegmarkierungen unnötig, sogar manchmal kontraproduktiv. Umgekehrt sind die Menschen auch eine Gefahr für Höhlen. Abfall und andere liegen gelassene Gegenstände sowie hinterlassene Wegmarkierungen verschmutzen die Höhlen sowie das Wasser, das sie durchfliesst. Winzige Tiere verstecken sich in den unzähligen Spalten und leiden unter der Störung durch viele Besuche. Tropfsteine werden von manchen Gruppen abgebrochen und teilweise sogar mitgenommen. Das ist schade, denn Tropfsteine präsentieren sich enttäuschend unschön, wenn sie trocknen oder von Sonnenlicht ergrauen. Die Höhlen faszinieren die Menschen, und diese Faszination ist nicht anders transportierbar als in Fotos und Geschichten.

Fotos:

  • Übersichtsplan der Höhlen zwischen Hohgant und Thunersee auf dem Relief der Oberfläche. Höhlenforschergemeinschaft Region Hohgant HRH
  • Beispiel eines detaillierten Höhlenplans. Alex Hof
  • Pläne in der Höhle zeichnen. Florian Hof
  • Ein Team am Vermessen. Florian Hof
  • Wasser und vertikale Stelle mit Seil. Florian Hof
  • Mäander unter den Sieben Hengsten. Florian Hof
  • Eingang in der Felswand, Zugang mit Seil. Florian Hof